Montag, 23. April 2018

"du hast ne macke." 
"na klar. du bist nicht der einzige mensch, der verrückt ist."

tage wie diese. sie tun weh. aber dann gibt es c. und viel zu wenig zeit. es gibt keine worte für alles das. aber egal, was ist. er nimmt es hin. einfach so. sieht, wenn alles zu kippen droht. hält fest. und niemals gefangen. hat ideen, frei wie die eines kindes. so absurd, dass selbst der depressivste mensch der welt lachen muss. und lässt zu, dass jemand kleines auf seinen schoß krabbelt. keine beschwerden, dass man zu schwer sei. alles das, was *er* damals sagte, hat hier keine bedeutung. einfach nur da sein und festgehalten werden. so schön, dass es wehtut. neben all den dunklen momenten. neben angst und tränengewittern. und diesen unerträglichen schmerzen. so wie heute. wo jeder schritt schmerzt. selbst im bett liegen scheint zu anstrengend.

Freitag, 9. März 2018

"...aber sie wollten doch gar nicht mehr funktionieren.", sagt sie ganz sanft und legt den kopf schief.
im kopf rasen bilder umher. ein wirrwarr sondergleichen.
dann lichtet sich der nebel. teile springen an ihren platz. 
"ich habe die warnzeichen übersehen.", flüstere ich schon fast, "sie waren zu leise. zu subtil."
im nachhinein ergibt alles mehr oder weniger einen sinn. 
aber ein chaos gab es trotzdem. tage des sortierens. angst.
schräge gedanken der dunklen seite der macht. und nein, dort gibt es keine kekse. 
wenn es so schief läuft wie am dienstag und mittwoch, gibt es dort suizidgedanken im sonderangebot.
(innen-)kommunikation ist nach wie vor das größte problem.
so entsetzlich anstrengend. nach jahren des ignorierens.
aber das hinsehen kann niemand übernehmen.
den schmerz kann niemand tragen. 

Samstag, 10. Februar 2018

ich frage dich ganz leise, 
warum sterben haie so still?
und an einem viel zu kaputten tag flüsterst du mir vorsichtig ins ohr,
haie sind unsterblich.

Samstag, 25. November 2017

 

now I'm all grown up and I'm in therapy
trying to figure out what the hell is wrong with me

what did I do that was so wrong?
to make you hate me so?

Samstag, 28. Oktober 2017

worte verhallen in der stille
worte treffen andere wie bomben
dabei wollte man vorsichtig sein
ich kann schweigen
bis zum schluss
es braucht keine worte
die stille ist laut genug
das ende kann alleine sprechen
langsam spuren verwischen
schritt für schritt
rückwärts
als wäre man nie hier gewesen

Träumer