Mittwoch, 20. September 2017

can you tell me what's happening here?

it hurts. 
my pain. 
the other's pain.
and then there's this mum.
this mum who shouts at her children.
simply because they call her at the clinic.
an here I am. in the past.
how much it hurts.
and the pain.
it's here.
like me.

please tell me what's happening here.
I can barely keep my own chaos together.
and it hurts. so damn much. 
and I get angry and scared.
'cause her children 
will end up like me.
one day.

Freitag, 15. September 2017

gib mir ein kleines bisschen sicherheit
in einer welt, in der nichts sicher scheint

(post)

Donnerstag, 7. September 2017

es ist laut
so laut wie presslufthämmer
direkt neben dem ohr
es tut weh

ticktack tacktick ticktack tacktick
es gibt keine taktik
das ist nur das ungleiche ticken
der beiden uhren
im selben raum

tock tock tock
das ist kein klopfen
das ist kein specht
das sind nur die absatzschuhe
im nebenraum

es rauscht
doch das ist nicht das wasser
das ist nicht die spülung
das sind unsere gedanken
das rauschen in unserem kopf
es hört nicht auf

stunden später
ein neues rauschen
und doch so vertraut
das ist ein regenmacher
und wir stehen in der vergangenheit

stimmen über stimmen über stimmen
da sind worte
viel lauter
als mein schreien
ich halte mir die ohren zu

wir sind still
so furchtbar still
wie das ende von jedem augenblick
und doch sind da worte
flüsternd
auf papier

Montag, 4. September 2017

vor ein paar tagen noch
immer wieder
kannst du mich sehen?

und heute
seit dem gespräch
wir werden gesehen

und so viel verzweiflung
so viel angst
so viel stille

das ist neu
gesehenwerden
es tut weh

warum rennt niemand weg?
da sind doch all die fehler
da ist all das scheitern

niemand tut weh
warum tut niemand weh?
da ist nur der alte schmerz

es tut immer noch weh
und, ist es okay?
nein, ist es nicht

istesnichtistesnichtistesnicht
schreit es
aus allen ecken

geheimnisse sind zum heimgehen da
das wort schreit doch schon
geh heim! Geh Heim! GEH HEIM!

aber alleine ist das nicht tragbar
genauso wie wir
wir sind untragbar

es ist verrat
kein wort darf sprechen
über alles das. und meer

und dann verliere ich mich
in einem konstrukt aus einsamkeit
und toten gedanken

unterwasser ist die stille
lauter
als jedes hässliche wort

und ich?
bin längst nicht mehr hier
das leben winkt müde aus der ferne

ein letztes mal abschied nehmen
die zeit kennt nur eine richtung
und wir haben den anschluss verpasst

viel zu lange schon
die realität ist fremd
kein raum sicher genug

nur das meer
es reißt die letzten gedanken mit
in die tiefe

stille
nicht meer
immer wieder stille

Samstag, 2. September 2017

und dann sind selbst die leisen worte zu laut
meine worte verstecken sich
irgendwo
zwischen den zeilen
leise flüsternd
kaum hörbar
und doch sind sie da

stumme schreie
kreischende stille
weit aufgerissene augen
stumme tränen
ein bebender körper
verkrampfte hände

und sag mir
kannst du mich sehen?
kannst du mich sehen?
kannst du mich sehen?

ich bin doch längst
unsichtbar

Sonntag, 27. August 2017

kein wort. kein einziges wort.
und es ist so wahr.
ich weiß nicht, wie das morgen funktionieren soll.
es muss worte geben.
doch da ist nur stille.
und die pure verzweiflung.
vielleicht geht schreiben.
vielleicht reicht die mail.
vielleicht reicht die collage.
vielleicht reicht atmen.
aber vielleicht geht auch nichts.
überleben.
mit jedem schmerzhaften atemzug.

Samstag, 19. August 2017

mama? kannst du bitte eine mama sein?
ich bin doch noch so klein.
bittebittebitte.
aber du verstehst nicht.
es ist richtig, dass da kein kontakt ist.
aber mama?
ich brauche halt.
all das chaos und die ohnmacht gestern.
die unfassbar liebe und sehende kliniktherapeutin.
und heute fragen die kleinen.
kann sie nicht die neue mama sein?
was ist sicherheit?
bitte sag, was ist sicherheit?
wo finden wir das?
es tut weh.
immerimmerimmer.

(neuer post auf dem privaten blog hier entlang)

Träumer