Montag, 30. Januar 2017

das leben tut immer noch so unendlich weh
ich beginne, mein schweigen zu brechen
wort für wort für wort
leise. achtsam. gewaltig.
ich falle und falle und falle
das leben entschwindet
ich werde blind
bin gar nicht mehr da
doch dann spüre ich deine hand
in meinem rücken
ich habe keine angst mehr
das zittern hört auf
alles ist gut
flüsterst du mir zu
und ich glaube dir
für einen augenblick
bevor mich das leben wieder trifft
mit voller gewalt


(die ganze wahrheit gibt's wie immer auf dem privaten blog, falls es irgendjemand noch nicht mitbekommen hat, füge ich euch gerne noch hinzu.)

1 Kommentar:

  1. Es tut gut zu wissen,
    dass da jemand ist
    in all dieser lauten Stille.
    Ich habe auch Angst. Vor allem. Vor dem Leben.
    Es trifft uns viel zu oft unerwartet
    mit all dem Schmerz.
    Ich freue mich darauf
    dass wir eines Tages fallen,
    gemeinsam. ♥

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